KUNSTVERMITTLUNG | art education

Als Lehrerin liegt mir die Vermittlung von Kultur, im Besonderen Kunst, sehr am Herze, denn eine gesunde Gesellschaft braucht kulturellen Austausch.

 

Aber warum?

Eine blühende Gesellschaft braucht Räume, Plattformen und disziplinübergreifende Orte, durch die Diversität gelebt werden kann.

Dafür braucht es Sprache, mit der sich alle Akteure austauschen, verständigen, fabulieren und kreieren können. Schule ist einer dieser Orte, an denen Menschen kreativ sind oder zumindest sein können sollten, ein Ort, an dem sie ihre ersten Ideen ausprobieren und testen.

 

In der Schule vermittel ich daher viele prozessorientierte Herangehensweisen, damit sich die Jugendlichen selbst auszudrücken lernen und auch die Sprache von Bildern und Zeichen entschlüsseln können. Den Bildungsauftrag, den Lehrkräfte haben, ist komplex, aber mir ist besonders wichtig, dass Schülerinnen und Schüler ihre Selbstwirksamkeit und ihre Verantwortung für unsere Gesellschaft im Kleinen, wie in ersten großen Erfahrungen erleben und austesten können und sich zu diesen im Austausch befinden.

 

  • Gerne stelle ich hier zukünftig auch mein Schulmaterial zur Verfügung. Wenn Dich/Sie jetzt schon ein Thema hinsichtlich Pädagogik interessiert, freue ich mich über Deine/Ihre Anfrage.

 

 

 

 

 

Als Kuratorin und Kunstvermittlerin in Galerien und Kunstvereinen, auf Messen und in anderen Kunsteinrichtungen lege ich immer viel Wert auf die Interaktion zwischen Betrachter und Kunstwerk.

 

2023 war ich neben Axel Schweppe Co-Kuratorin der Ausstellung "Energie des Lichts" im Künstlerverein Walkmühle, Wiesbaden. Hier habe ich Wert darauf gelegt, dass es interaktive Formate für alle Altersgruppen gibt. Darunter war auch eine interaktive Führung für Kinder ab 4 Jahren.


2016 war ich Guard bei der UNLIMITED, der kursierten Ausstellung der Art Basel, Basel. Aufgabe eines Guards ist es zwar vornehmlich Kunst zu schützen, doch in meiner Auffassung entsteht die Achtung von Werken bei Betrachtern gerade dadurch, dass sie wertschätzen können, was sie vor sich haben. So wartete ich nicht, dass Betrachter, verlockt von Oberflächen und Haptiken, ihre Finger aussteckten und ich sie zur Vorsicht rief, sondern hier war mir wicjtig, bereits präventiv im Vorfeld die Besucher abzuholen. Verriet der Blick eines Besuchers der Messe Neugier, fragte ich beispielsweise nach, ob der Besucher wisse, um welches Material es sich handele. Allein diese Interaktives Momentum hält Besucherinnen und Besucher ab, historische Werke, zu berühren. Sie raten und staunen, wenn man ihnen kunsthistorisches oder biographisches Hintergrundwissen anbietet. Oder sie durch Fragen an ein Werk bindet.

Bereits 2012 habe ich ein besonderes und interaktives Vermittlungskonzepten für den Volkspark (Halle a. d. Saale) zur Ausstellung "Turn Heat Power & Light" mit Arbeiten der Klasse Prof. Radermacher (Kassel) ausgearbeitet: "Flanieren durch die Galerie - planlos in der Ausstellung".
 
 
 
 
 
 

SüdZimmer

 Plattform für interkulturellen und interdisziplinären Austausch in der Südlichen IInnenstadt

 

2015

 

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